Spieleverbot…mal wieder !

23 12 2008

Die Killerspieldebatte nimmt kein Ende. Zum Ausklang des Jahres wurde nun von den Spiele-Gegnern noch einmal nachgelegt. Im sogenannten Kölner Aufruf haben insgesamt 146 Unterzeichner ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot von „kriegsverherrlichenden“ und „gewaltfördernden“ Computer- und Videospielen gefordert. Für Kinder und Erwachsene übrigens gleichermaßen.

In dem Aufruf steht unter anderem:

„Killerspiele entstammen den professionellen Trainingsprogrammen der US-Armee, mit denen Schusstechnik, Zielgenauigkeit und direktes Reagieren auf auftauchende Gegner trainiert werden: Die Soldaten werden desensibilisiert und fürs Töten konditioniert, die Tötungshemmung wird abgebaut. Genauso werden durch Killerspiele Kindern und Jugendlichen Spezialkenntnisse über Waffen und militärische Taktik vermittelt, denn diese sogenannten ‘Spiele’ sind in Wirklichkeit Simulationen der Kriegsrealität.“

Christian Pfeiffer vom kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen war einer der Unterzeichner.

Die Reaktionen der Spieleverbände ließ nicht lange auf sich warten. Sie war jedoch recht objektiv und vor allem von einer gewissen Lässigkeit geprägt.

Die Stellungnahme der BIU:

„Computer- und Videospiele sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen und endlich sowohl kulturell als auch politisch anerkannt. Den Kritikern gefällt diese Tatsache natürlich nicht und deshalb werden sie zunehmend fanatisch. Sie führen einen aussichtslosen Kampf gegen die Digitalisierung unserer Gesellschaft. Die radikale und undifferenzierte Ablehnung von Computer- und Videospielen ist weder sinnvoll, noch befördert sie den kritischen Dialog.“

Dies war mit Sicherheit nicht die letzte Aktion dieser Art, mit welcher sich die Spielegegner präsentieren werden. Interessant an diesen Aussagen von Pfeiffer und Co. ist jedoch, dass sie vom Wortlaut her immer recht ähnlich sind.

Man darf gespannt sein, wie sich die Killerspieldebatte im nächsten Jahr entwickeln wird.

Anbei die Petition:

aufruf_gegen_computergewalt

quelle:gamecaptain.de





Nönö…ich bleib lieber drin

22 12 2008

Marco

In Detroit begehen Gefängnisinsassen nach der Entlassung absichtlich Straftaten um wieder inhaftiert zu werden.

Weil es ist ja warm da drin. Und essen gibt’s auch. Draußen ist’s grad arg schlimm…





Felix

6 12 2008

Marco

Felix ist ja so’n Hase, der kleinen Kindern Geschichten aus aller Welt mitbringt. Denn Felix ist’n echter Weltenbummler.

Zuletzt las ich ein Brief von Felix mit einem ungarischen Märchen.

Darin kam ein Bauer vor, der seinem störrischen Esel mit Paprika Beine machen wollte.

Jetzt ratet mal, wohin der Bauer dem Esel Paprika geschmiert hat!

Ganz richtig! Das Problem war, daß der Esel dem Bauern nun zu schnell lief. Um sich selbst zu dopen und den Esel wieder einzuholen schmierte der Bauer sich nun auch Paprika in die Kimme!!

Ungarn…seltsames Völkchen…